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Die meisten Websites leben von Werbung. Es ist aber nicht immer einfach, den richtigen Mittelweg zwischen einer guten User Experience und zufriedenen Werbekunden zu finden. Für den User ist es wichtig, dass sich die angeklickte Seite in Sekundenschnelle öffnet – geduldiges Warten ist für uns Digital Natives unvorstellbar geworden. Auf der anderen Seite steht aber der Kunde, der Geld für das Schalten seiner Werbung ausgibt und sicherstellen möchte, dass diese auch gesehen wird. Bisher wurde dafür der Polite Download genutzt, den der Online-Vermarkterkreis (OVK) jetzt durch das sogenannte Initial/Subload ablösen möchte.

Wir erklären euch, was es mit dem Polite Download auf sich hat und warum die neue Idee Initial/Subload das Problem effizienter lösen könnte.

Polite Download: Erst, wenn die Werbung geladen ist, ist auch die Website nutzbar

Der Polite Download sorgt dafür, dass die geschaltete Werbung schon beim Initialload zu sehen ist. Das bedeutet, dass beim Klicken auf eine Website der eigentliche Inhalt der Seite und die geschaltete Werbung zusammen laden und gleichzeitig sichtbar werden. Sonst könnte der User schon den Inhalt der Seite sehen, während die Werbung noch eine weiße Fläche ist, und würde vielleicht die Seite nach kurzer Zeit wegklicken, ohne die Werbung überhaupt gesehen zu haben. Für den Werbetreibenden bietet der Polite Download die Sicherheit, dass sich sein in das Onlinemarketing investiertes Geld auch wirklich auszahlt und der potenzielle Kunde seine Werbung sieht. Die User Experience kann aber unter dieser Lösung leiden, denn so braucht die Seite insgesamt länger, bis sie nutzbar ist.

Initial/Subload: Die neue Lösung für schnelleren Ad Load

Der neue Ansatz, den der OVK vorgestellt hat, sieht vor, die Werbeinhalte in einen Initialload und einen Subload zu unterteilen. So wird weiterhin sichergestellt, dass der User auf jeden Fall die geschaltete Werbung sieht, denn die zentrale Werbebotschaft (z.B. in Form eines Fotos mit Slogan) wird schon nach dem initialen Download zusammen mit dem eigentlichen Inhalt der Website dargestellt. Das restliche Dateigewicht der Werbung wird erst danach im Subload geladen, während die Website schon nutzbar ist. Für den User ergibt sich so eine bessere User Experience durch eine schnellere Page Speed, ohne dass der Werbekunde auf seine Sichtbarkeit verzichten muss.

Die Initial/Subload Idee könnte sich als neue Lösung für das Onlinemarketing auf Websites etablieren. Zurzeit wird fleißig daran gearbeitet, bestehende Probleme zu beheben – etwa das schrittweise Laden von Werbeinhalten mit sehr großem Gesamtdateigewicht. Wir halten euch auf dem Laufenden!