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Spätestens seitdem Social Media auf dem Siegeszug ist, spielt das sogenannte Content Marketing eine große Rolle innerhalb des Online Marketings. Aber einige Unternehmen haben noch nicht verinnerlicht, worum es beim Content Marketing eigentlich geht. Wir stellen Euch die häufigsten Fehler vor, die man beim Content Marketing machen kann, und erklären ganz nebenbei, was Content Marketing eigentlich ist. Soviel vorweg: Eure Kunden möchten keine Werbung, sondern Content mit Mehrwert geboten bekommen.

Fehler 1: Content Marketing ist keine Produktwerbung

Dieser Fehler passiert vor allem Unternehmen, die im Bereich Social Media noch nicht so bewandert sind und nicht verstehen, was die Nutzer sehen wollen und klicken. Niemand möchte seine Zeit damit verbringen, sich Werbevideos anzusehen oder Werbetexte zu lesen, und deshalb wird offensichtliche Werbung auch nicht geklickt. Stattdessen erwarten Nutzer, dass ein Video auf YouTube, ein Post auf Instagram oder ein Blogartikel einen Mehrwert bietet. Sei es Unterhaltung oder Wissenswertes – der Inhalt muss im Vordergrund stehen und die eigentliche Produktwerbung darf nur ganz subtil mit in den Content einfließen.

Fehler 2: Content bedeutet Inhalt

Damit dem User auch tatsächlich ein Mehrwert geboten wird, ist es ganz wichtig, dass Content nicht nur um des Contents Willen entsteht. Wie der Name schon sagt, soll Content einen Inhalt vermitteln. Wer also einen Upload Plan festlegt, sollte dafür sorgen, dass auch genug Inhalt da ist, um zum Beispiel jede Woche einen Post zu füllen. User merken es sofort, wenn der Content nur Mittel zum Zweck ist, und werden nicht erneut auf den inhaltsleeren „Content“ klicken.

Fehler 3: Auch Content Marketing braucht eine Strategie

Vielleicht weil Social Media noch so ein neues Medium ist, glauben manche Unternehmen, dass beim Content Marketing keine seriöse Strategie hinter den Posts stecken muss. Aber wer kreuz und quer postet, was ihm gerade in den Sinn kommt, wird mit dem Content Marketing keinen Erfolg haben. Genau wie bei klassischeren Wegen der Vermarktung ist es auch beim Content Marketing unverzichtbar, eine detaillierte Strategie aufzustellen. Es muss klar sein, um welche Zielgruppe es geht, welcher Content auf welchen Plattformen sinnvoll ist und welche Influencer zur Zielgruppe passen könnten.

Fehler 4: Social Media ist auch Arbeit

Social Media wird oft als Spielwiese abgetan, auf der keine echte Arbeit stattfinden kann. Aber wer einmal eine erfolgreiche Strategie für den Content Marketing geplant und ausgeführt hat, weiß es besser. Die Entwicklung der Strategie, die Planung und Umsetzung des Contents und das dazugehörige Monitoring sind natürlich eine große Menge Arbeit. Eine Arbeit, die unbedingt eingeplant werden muss, die sich in Zeiten des Social Media Hypes aber sehr lohnen kann.

Fehler 5: Das Potential muss genutzt werden

Beim Stichwort Monitoring sind wir auch schon beim nächsten Fehler angelangt, den viele Unternehmen machen. Es reicht nicht, Content zu produzieren, hochzuladen und dann keinen weiteren Gedanken daran zu verschwenden. Monitoring bedeutet, dass der Content auch weiterhin beobachtet wird. Welche Inhalte kommen besonders gut an, was wird eher nicht geklickt? Nur, wer auf den Geschmack der User reagiert, kann wirklich erfolgreich im Content Marketing sein. Manche Unternehmen verschwenden Potential, indem sie nicht ausreichend zu ihrem Produkt verlinken. Es geht nicht in erster Linie um Werbung, aber wenn ein User Interesse an dem Produkt hat, das hinter dem Content steht, dann muss er mit einem Klick die Möglichkeit haben, sich weiter zu informieren und zu kaufen. Mehr Aufwand wird in Zeiten von Social Media schließlich nicht mehr in Kauf genommen.

Fehler 6: Social Media ist kein rechtsfreier Raum

Wer im Internet postet, muss sich genauso an Gesetze halten, wie in den klassischen Medien. Bilder und Musik dürfen nur verwendet werden, wenn man auch die Rechte daran hat, oder es wird teuer. Bei den ersten Gehversuchen im Content Marketing sollte genug Zeit eingeplant werden, um sich in die Gesetzeslage einzuarbeiten. Oder man wendet sich gleich an einen Marketingpartner, für den Content Marketing schon lange keine neue Welt mehr ist.

 

Passend zum Content Marketing: Unsere Kollegen von der Seokratie GmbH haben das Thema in einem YouTube Video aufbereitet.

Dass die Suchmaschinenoptimierung (SEO) essenziell für erfolgreiches Onlinemarketing ist, haben inzwischen die meisten Unternehmen verstanden. Aber in einer Welt, die spätestens seit Instagram und Pinterest hauptsächlich durch Bilder kommuniziert, wäre es geradezu fahrlässig, werbewirksame Bilder von der SEO auszuschließen. Vor allem bei Produkten, die in erster Linie schön aussehen sollen, werden Kaufentscheidungen mit den Augen getroffen und nicht mit dem Verstand. Wir zeigen Dir, wie Du Deinen Bildern bei Google zur Sichtbarkeit verhilfst.

Bilder-SEO bedeutet nicht Google Bildersuche

Auch wenn es logisch klingt, geht es bei der Bilder-SEO nicht in erster Linie darum, Deine Bilder in der Google Bildersuche nach oben zu bringen. Natürlich kann es nicht schaden, wenn Deine Bilder auch dort möglichst weit oben landen, aber letztendlich machen die Ergebnisse der Google Bildersuche meistens nur einen kleinen Teil der Klicks aus. Viel wichtiger ist es, dass Deine Bilder in der normalen Google Suche in dem Kasten direkt auf der ersten Ergebnisseite angezeigt werden. Wir erklären Dir, wie es geht.

Quellcode:

Wenn in dem Text, der sich in unmittelbarer Nähe Deines Bildes befindet, das passende Keyword enthalten ist, dann wird dem Suchenden auch Dein Bild angezeigt. Du solltest vor allem darauf achten, dass Bild und Keywords im Quellcode möglichst nah beieinander stehen. Das ist wichtiger als das tatsächliche Layout von Bild und Text auf Deiner Website, weil Google vor allem den Quellcode durchsucht.

Dateiname:

Die Dateinamen Deiner Bilder sind für die SEO in etwa so wichtig, wie die URL für Deine Website. Du solltest sprechende Dateinamen wählen, in denen mögliche Keywords enthalten sind, und statt Unterstrichen oder Leerzeichen Bindestriche zwischen den einzelnen Wörtern verwenden.

Alt-Attribut:

Wenn Dein Bild aus irgendeinem Grund nicht geladen wird, erscheint stattdessen das sogenannte Alt-Attribut. Auch hier solltest Du darauf achten, dass sprechende Keywords enthalten sind, denn auch das Alt-Attribut wird von der Suchmaschine durchsucht.

Das Bild selbst:

Bei der Auswahl der Bilder solltest Du einige Dinge beachten. Google rankt natürlich keine Bilder hoch, deren Auflösung viel zu klein ist, um sie überhaupt richtig erkennen zu können. Andererseits sollen sie aber auch nicht so groß sein, dass sie kaum mehr richtig geladen werden können. Am besten, Du hinterlegst verschiedene Größen für die verschiedenen Bildschirmgrößen der potenziellen User. Außerdem ist es gut zu wissen, dass auf dem Desktop querformatige Bilder in den Suchergebnissen größer angezeigt werden, in der mobilen Version dagegen Hochformate. Je nachdem, auf welchem Endgerät die meisten Deiner Kunden surfen, kannst Du Deine Formate entsprechen anpassen.

Duplicate Content:

Ein großer Unterschied zum normalen SEO ist, dass die Mehrfachverwendung (im gleichen Kontext!) sich positiv auf das Ranking Deiner Bilder auswirken kann. Lass Deine Bilder also ruhig von anderen Websites verwenden und nutze selbst das gleiche Bild mehrfach auf Deiner Website. Aber wie beim normalen SEO gilt auch hier: Die Verwendung muss sinnvoll bleiben und einen Mehrwert für den Nutzer bieten.